"Wir suchen und pflegen Kontakte zu Menschen in Wittens Partnerstädten"

Die Welt zu Gast in der Werkstadt

Das „Fest 113” bringt am 5. September Darbietungen aus aller Welt auf die Bühnenbretter der Werkstadt
Das „Fest 113” bringt am 5. September Darbietungen aus aller Welt auf die Bühnenbretter der Werkstadt

Bericht aus der WAZ von Alexandra Trudslev. Menschen aus 113 Nationen leben in Witten. Das „Fest 113” bringt am 5. September Darbietungen aus aller Welt auf die Bühnenbretter der Werkstadt, die zu einem Ort der globalen Vielfalt wird.

In Witten leben Philippinos, Georgier, Österreicher, Spanier und viele Nationen mehr. Einmal wurden 113 verschiedene Volksgruppen gezählt. Das „Fest 113” bietet allen Nationen die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Am 5. September ist wieder Showtime der Kulturen. Ab 13 Uhr starten die Moderatoren Elvira Helene Birnenstengel und Ulrich Pätzold-Jäger als schrulliges Duo die interkulturelle Party in der Werkstadt. „Wir wollen mit diesen Fest zeigen, wie weltoffen Witten ist”, sagt Ulrich Pätzold-Jäger von der Vhs.

Um viele Gäste von der Zwiebelkirmes, die zur gleichen Zeit in der City gastiert, in die Räume der Werkstadt zu locken, wurde ein spezielles „Lockmittel” erfunden: Entworfen wurde das „Zwiebel-Ciabatta-Brötchen” mit einer 113. Damit soll laut Initiatoren zum Ausdruck gebracht werden, dass das tägliche Brot alle Nationen verbindet.

Wer also in ein solches 113er-Brötchen beißt, sollte das als Einladungskarte verstehen. Das Brötchen kostet 50 Cent und wird in der Stadt verteilt. Der Eintritt in die Werkstadt ist frei.

Am Sonntag wird zudem um 13 Uhr im Vhs-Seminarzentrum in Annen der Partnerschaftspreis verliehen: Er geht in diesem Jahr an die Mallnitzer Freunde aus Österreich, die sich um die Städtepartnerschaft verdient gemacht haben. Als Preis winkt ein Bildband der Wittener Künstlerin Anne Bahrinipour.